die ersten Schritte
1990 waren die ersten Gehversuche
von einfachen Marionetten im Bergschulheim Wengen, einem heilpädagogischen Jugendinternat. Was erstmal als therapeutisches Mittel gedacht war, liess die Spieler nicht mehr los. Der Zauber, welcher von den Marionetten ausging, nahm Therapeuten wie Jugendliche gleichermassen gefangen. Obwohl die Marionetten einfach waren, hatten sie diese Leichtigkeit, diesen Ausdruck in den Gesten, diese grazile Beweglichkeit, welche uns bis heute fasziniert. Wir hatten eine andere Welt betreten, in welcher jeder schöpferisch angesprochen wurde. Spieler und Zuschauer, Therapeut und Betreuter.
Aus dieser Initiative fanden sich 2001 begeisterte Menschen in Wengen, welche den Marionetten eine Bühne geben wollten,
es war die Geburtsstunde der Freien Marionettenbühne Wengen.
Die erste Bühne wurde nach Plänen von Herrn Loosli, ebenfalls Puppenspieler, gebaut. Für den Kinder- und Jugendverein war die Idee so unterstützenswert, dass Sie uns diese Bühne gesponsert haben!
Marionetten hatten wir noch keine eigenen, freundlicherweise stellte das Bergschulheim Wengen seine Figuren zur Verfügung, so dass wir mit dem Stück "Dreierlei Milch" die ersten drei Aufführungen der Freien Marionettenbühne Wengen in der Töpferei machen konnte.
Wir nahmen ein neues Stück in Angriff. "Rösli vom Stechelberg", ebenfalls eine Geschichte für die Wintersaison in Wengen. Erfreulicherweise kamen bald Anfragen für Aufführungen auserhalb Wengen.
Unser erstes auswärtiges Engagement war in Beatenberg mit "Rösli vom Stechelberg"
Die Ansprüche an die Spieltechnik und die Spielbarkeit der Puppen wuchsen mit unserem Repertoir. "Sennetuntsch" und "Rumpelstilzchen" waren die nächsten Stücke.
In guter Erinnerung ist der Auftritt im alten ehrwürdigen "Zunft zur Rose" in Stein am Rhein, zum ersten Mal mit einem Stück für Erwachsene!
Verschiedene Auftritte in Heimen, Vorführungen vor über 150 Kindern in Interlaken, Engagements im Kino und für eine Klassenzusammenkunft folgten.
Ein grosser Erfolg waren die Sommer-Events auf der Alp Allmend ob Wengen mit dem "Sennetuntsch", Älpler-Buffet in der Pause und Kühen im Hintergrund.
In Deutschland, am 1. Tiengener Märchensommer, hatten wir zwei Auftritte, vor vollem Haus!
Wir haben "Das tapfere Schneiderlein" und "Hans Kuhschwanz" und "Schneeweisschen und Rosenrot" und viele andere Geschichten in unser Repertoire aufgenommen und freuen uns auf die nächsten Auftritte in Wengen und anderswo.
Aktualisiert (Samstag, den 25. Dezember 2010 um 10:26 Uhr)


